Stresserkrankungen

So inflationär das Wort „Stress“ auch gebraucht wird, so bedeutsam oder gar fatal ist es doch für unsere Gesundheit. Stress – egal aus welcher Ursache – kann in unserem Organismus auf verschiedenen Ebenen oder Wegen zu ernsten Problemen führen.

 

Die Nebenniere, die das „Stresshormon“ Cortisol produziert, kann auf längere Dauer erschöpft sein: Es kommt zum Burnout. Damit ist unser Körper nicht mehr in der Lage, die entsprechenden Stoffe zur Abfederung von Stress bereit zu stellen. Unser Kampfgeist ist sozusagen „biochemisch erloschen“!

 

Die biologische Medizin kennt auch den so genannten „oxidativen Stress“: Dabei ist der Organismus mit der Aufgabe überlastet, die Flut der „Freien Radikalen“ unschädlich zu machen. Dies kann beispielsweise zu Oxidationsprozessen im Blutsystem und zu Arteriosklerose führen.

 

Der „nitrosative“ oder kurz „Nitrostress“ meint eine Überladung mit schädlichen Stoffwechselprodukten, die aus einer länger anhaltenden Belastung durch Stickoxide resultiert. Dies kann nach Verletzungen der Halswirbelsäule, nach schweren grippalen Infekten oder bei chronischem psychischen Stress geschehen. Nitrostress kann – je nachdem, welches Organ oder welches Körpersystem betroffen ist – zu massiven Darmproblemen (dem „Leaky Gut“), zu Panikattacken, zu extremen Energiedefiziten und vielen weiteren Beschwerden führen.

 

Laboruntersuchungen im Speichel, im Blut oder im Urin können bei den verschiedenen Stresserkrankungen Aufklärung bringen und den Weg in die Therapie weisen.

Scroll to Top