Gesundheitliche Probleme im Alter

„go go“:        Es geht noch alles!

„slow go“:    Es geht alles viel langsamer! 

„no go“:        Nun geht gar nichts mehr!

 

Auf diesem Weg können wir einiges für uns tun!

Zwar können wir den natürlichen Alterungsprozess nicht aufhalten, aber wir können ihn durch gezielte Therapie verzögern und unsere geistige Fitness fördern. Nicht zu unterschätzen ein Lebensstil, der durch Gelassenheit, geistige und körperliche Bewegung, eine gesunde Ernährung und viel Freude gekennzeichnet ist!

Im Alter spielt die ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen eine große Rolle. Im Alter benötigen wir zwar weniger Kalorien, dafür aber sollte unsere Nahrung eine erhöhte Nährstoffdichte aufweisen. Vor allem Magnesium und Kalium, Vitamin D, die B-Vitamine und Antioxidantien sind hier zu nennen.

Die alternde Haut ist kaum noch in der Lage, bei Sonneneinstrahlung Vitamin D herzustellen. Der Magen alter Menschen produziert weniger Salzsäure – diese ist aber nötig, um das wichtige Vitamin B12 aus der Nahrung auch für den Körper aufzuschließen. Im Alter schrumpft auch unsere Fähigkeit, Säuren abzupuffern, ebenso wie die, „freie Radikale zu fangen“. Therapeutische Konsequenz: Hin und wieder eine Entsäuerungskur einlegen und die antioxidative Kapazität mit einer Ernährungsumstellung oder geeigneten Präparaten verbessern. 

Typische Erkrankungen des Alters und der damit verbundene permanente Medikamentenkonsum erfordern besondere Beachtung.

Beispiele:

  • Mit Benfotiamin, einer Vorstufe des Vitamin B1, helfen wir beim Diabetiker dem Organismus, die „Verzuckerung“ der feinen Nervenbahnen aufzulösen und „fortzuschaffen“, und wirken so einer diabetischen Neuropathie entgegen.
  • Die Einnahme des Diabetesmittels Metformin sowie der Säureblocker Omeprazol (& Co.) bewirken auf Dauer eine Unterversorgung mit Vitamin B12. 
  • Cholesterinsenker wie Simvastatin führen zu einer Unterversorgung mit Coenzym Q10. Dies kann zu einer Schwächung des Herzmuskels führen.

Der Prävention von Herz-/Kreislauferkrankungen kommt im Alter eine besondere Bedeutung zu: Der Blutdruck muss unter Kontrolle gebracht werden, die Arterienwände sollen möglichst elastisch gehalten und der Plaque-Entwicklung und den damit verbundenen Entzündungsprozessen in den Arterien mit der Gefahr von Schlaganfall oder Herzinfarkt vorgebeugt werden. Eine Reihe pflanzlicher und orthomolekularer Stoffe können hier zum Einsatz kommen.

Die Verdauungsleistung nimmt mit zunehmendem Alter ab. Hier helfen vor allem pflanzliche Präparate „auf die Sprünge“.

Um die geistige Fitness zu erhalten (oder den Abbau wenigstens zu verzögern) eignen sich eine Reihe von Vital- und Pflanzenstoffen. Die Demenz-Forschung zeigt dies.